Malá Bělá

Die Gemeinde 1 km nordwestlich von Bakov nad Jizerou am gegenüberliegenden Ufer des Flusses Jizera bietet zwei technische Sehenswürdigkeiten an: die Eisenbetonbrücke aus den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts und ein kleines Wasserkraftwerk unweit der Brücke.

Wahrscheinlich ist keine Gemeinde außer Trenčín bereits seit Menschengedenken so eng mit Bakov verbunden wie Malá Bělá, die ihre Bezeichnung vom gleichnamigen Bach bekam. „Malá“ (deutsch „klein“), weil Bělá pod Bezdězem, das auf die Landspitze über dem Bach Bělá verlegt wurde, damals den Namen Velká bzw. Hrubá Bělá (deutsch „groß“) trug.

Die Fundstelle von 173 Gräbern aus der Zeit der Urnenfelderkultur belegt die älteste Besiedlung von slawischen Stämmen. Aus der Menge und Qualität der Fundgegenstände kann man schlussfolgern, dass eine ausgedehnte Siedlung bis zur Hallstatt-Periode hier stand. Auch „Na Starém zámku“ hinter dem Eisenbahnviadukt auf der gegenüberliegenden Seite der Gemeinde stand offensichtlich eine frühfeudale Siedlung, eine Burgstätte oder sogar die (wohl nicht vollendete) ursprüngliche Burg der Herren von Zvířetice.

Das älteste Bauwerk in Bělá ist eine Mühle, die auch im Kaufvertrag über das Abtreten der Güter zwischen Klášter Hradiště und den Herren von Zvířetice aus dem Jahre 1345 erscheint. Bis zum 15. Jahrhundert standen hier nur zwei Häuser und die Mühle. Die Zahl verdreifachte sich bereits zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert gehörten zu Malá Bělá auch beide Siedlungen Rečkov, Nová Ves und Klokočka, heute bereits autonome Gemeinden.

 
Bakov nad Jizerou

Malá Bělá 1, Bakov nad Jizerou, 294 01

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